Wie funktioniert eigentlich eine Filterkaffeemaschine?

Filterkaffeemaschinen funktionen

Im Laufe des Tages genießen die meisten Menschen die eine oder andere Tasse Kaffee. Sei es zu Hause nach dem Aufstehen, zum gemeinsamen Frühstück oder tagsüber zwischendurch im Büro, um ein nahendes Tief zu vermeiden. Kaffee ist für viele Menschen unverzichtbar.

So häufig wir Kaffee trinken, so einfach und vielfältig ist auch dessen Zubereitung. So kann man „türkischen“ Kaffee (Kaffee bestenfalls sehr fein gemahlen, mit heißem Wasser in der Tasse aufgegossen) trinken, eine kleine Espressomaschine nutzen, seit nunmehr etwa 15 Jahren eine Kaspselmaschine bedienen oder aber bei dem klassischen Filterkaffee bleiben.

Trotz der Tatsache, dass diese auf dem Vormarsch sind und die Filtermaschinen langsam verdrängt werden, sind letztere doch noch sehr häufig in den Haushalten Westeuropas zu finden. Ihr großer Vorteil ist, dass auch größere Mengen ohne großen Aufwand zubereitet werden können und der Kaffee, auch wenn er dadurch nicht unbedingt besser wird, warm bleibt.

Doch wie funktioniert eine Kaffeemaschine eigentlich?

In den 1950er Jahren wurde die Kaffeemaschine das erste Mal für die Menschen erschwinglich. Zuvor verfügbare Modelle kosteten oft mehr als ein halbes Jahresgehalt. Ihr großer Vorteil war die optimale Wassertemperatur von 92-94° C. Doch erst in den siebziger Jahren konnte sie sich durchsetzen. Mit der Zeit wurde nicht nur das Design verändert – inzwischen ist für jeden Geschmack etwas dabei – sondern auch an der Technik gefeilt. Immer besser können die schmalen Rohre, die das Wasser nach oben führen, die erwünschte Wassertemperatur erreichen. Die Vorgehensweise unterscheidet sich lediglich ab und an.

Eine andere Variante

So gibt es bereits seit einigen Jahren eine Kaffeemaschine von Philips, die das Wasser zunächst in einem gläsernen Behältnis aufkochen und dann das tatsächlich wohl temperierte Wasser in das Kaffeepulver laufen lässt. So meint Philips mit dem Modell Cafe Gourmet das beste Aroma des Kaffee für eine Filtermaschine erreichen zu können. Das Direktbrühsystem ist einzigartig und wird von keinem anderen Hersteller angeboten. Käufer meinen allerdings, dass leider die Verarbeitungsqualität mit den Jahren (seit 1998 werden Kaffeemaschinen dieser Art hergestellt) mehr und mehr nachlässt. Dennoch sei an dem Kaffeegeschmack nichts auszusetzen.

Verschiedene Geräte im Test von Käufern zeigten jedoch, dass die Qualitätsunterschiede das Aroma betreffend keinen großen Unterschied machen und greifen sehr oft auf das normale Brühsystem zurück. Wachsender Beliebtheit erfreuen sich jedoch die Kaffeemaschinen, in die ein Mahlwerk integriert ist.